Das war wieder nichts für schwache Nerven Jungs

Foto: Volksstimme
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Beim zweiten Auswärtsspiel in Folge, diesmal beim FSV Magdeburg, feierten die Mannen

des HV Solpke/Mieste einen 28:27-Auswärtssieg. Und der war in mehrfacher Hinsicht

aufregend und grandios zugleich. Nach guten 20 Minuten stolperten die Altmärker nämlich wieder über zahlreiche, unnötige Fehler, wie schon beim verlorenen Spiel vor einer Woche beim Ortsnachbarn BSV. Die saft- und kraftlosen Angriffe mit schwachen Abschlüssen nutzte der FSV mit schnellen Gegenzügen zu klaren Führung, die er bis zur 44. Minute zu einem Sechs–Torevorsprung ausbaute. Die Manndeckung für Steve Sauer und Tim Grassel und die mangelnde Antwort darauf hatte Spuren im Spielgefüge beim HV hinterlassen. Da war man fast geneigt, wieder an einen Punktverlust zu glauben. Doch dann ging ein Ruck durch die Reihen der Altmärker. Mit starkem Einsatz wurde Tor um Tor aufgeholt und zwei Minuten vor Ultimo schließlich der Gleichstand erzielt. Ja, sogar die 28:27-Führung gelang. Als Manuel Weis, der im HV-Tor wieder eine starke Partie lieferte, auch noch den letzten Angriff des FSV acht Sekunden vor dem Endsignal abwehrte, war der Auswärtssieg unter Dach und Fach. Und all das gelang den Altmärkern mit einigen angeschlagenen Spielern und dem Fehlen einiger Stammspieler. Hut ab, Männer. Das war eine reife Leistung, ein Beispiel unbändiger Kampfmoral und von Selbstvertrauen. Die zwei Punkte gehören zweifelsohne auch Trainer Daniel Heimann, der mit klugen Taktikanweisungen und Spielerwechseln die richtigen Entscheidungen traf. Sein am selben Tag angekündigter Abschied als Trainer beim HV Solpke/Mieste zum Saisonende stimmt angesichts seiner Handschrift im Team da durchaus etwas traurig.

Peter Ermisch
Peter Ermisch

Peter Ermisch - 

Kolumne  05 / 2015

(Ehrenmitglied des HV Solpke / Mieste )

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